Tag
1:
Aufstieg vom Parkplatz "Im Winkel" über die Forststraße
und einige Abkürzungen (markiert) bis zur Klagenfurter Hütte
auf der Matschacher Alm - bereits tolle Einblicke in die Nordwände
des Hochstuhlmassivs .Die Matschacher Alm liegt idyllisch vor den steilen
Schotterflanken und den Felswänden !
Tag 2 :
Von der Hütte gehts ca. 200 Hm zurück Richtung
Parkplatz, am Rand des Schotterfeldes unter dem Hochstuhlgrat führen
ZWEI Steige durch die Schotterriese hinauf - NICHT den oberen nehmen (Markierung
ist grau übermalt !), er führt zwar auch zum Grat, aber zum
ALTEN Einstieg ! Der untere Steig endet am Fuß des letzten Felspfeilers,
und hier befindet sich auch der neue Einstg ! Luftig, ausgesetzt und sehr
gut gesichert gehts hoch - abwechslungsreich folgen steile Flanken, Querungen,
schrofiges steiles Latschen-Gehgelände, Grate und Steilrinnen aufeinander
bis zum Gratbuch ! Eine kurze Ausstiegsflanke - dann in Serpentinen den
schottrigen Rücken auf den letzten 150 Hm hoch zum Gipfel ! Das schlichte
Gipfelkreuz steht etwas unter dem höchsten Punkt (2226 m), man genießt
ein wirklich tolles Panorama rundum. Von Süden lockt das Dach der
nahen (10 Minuten) Preschernova-Hütte, der man unbedingt einen Besuch
abstatten sollte (sehr nette Hüttenwirtsleue, gutes Essen !). Von
hier gehts auf slowenischem Boden in wenigen Minuten zu einem Sattel,
wo der steile Rinnenabstieg zum Wandfuß der Klagenfurter Spitze
beginnt - sehr "rieselfreudige" Wanderer wählen die direkte
Linie durch den Schotter und sind in wenigen Minuten 200 Hm weiter unten
im Kar ! Von hier schlängelt sich der Steig durch eine mit herrlicher
Blütenpracht verzierte Dolinenlandschaft nach Osten am Fuß
der Edelweißspitze entlang, steigt dann leicht durch eine breite
Schotterriese und zuletzt eine steile Rinne an - und man steht plötzlich
am Rand einer riesigen vollständig von blühenden Wiesen und
Latschenfeldern bedeckten Doline am Fuß der Bielschitza. Dem oberen
Rand dieser Naturidylle folgend gelangt man in wenigen Minuten in den
Bielschitza-Sattel und ist wieder auf österreichischem Boden angelangt.
Man könnte hier noch nach rechts zum nahen Bielschitzagipfel aufsteigen
(100 Hm), oder den Abstieg durch ein breites Schotterfeld hinunter zur
Klagenfurter Hütte folgen - diese ist in ca. 30 Minuten erreicht.
Tag 3 :
"Zum Training" eine kurze Rundtour auf den "Hüttenhausberg",
den Kosiak (2024m) : von der Hüttenterrasse nach Westen zunächst
leicht ansteigend wendet sich der Weg oberhalb der Almhütten nach
rechts steil hinauf in gerader Linie dem Gipfelplateau zu - ca 360 Hm.
Das Gipfelplateau vor allem rund ums Gipfelkreuz gehört den Schafen,
und so schaut auch der Boden aus... Der Ausblick vor allem aufs Hochstuhlmassiv
belohnt aber den Wanderer ! Der Abstieg führt nach Südost zuerst
dem Plateaurand entlang, dann allmählich steiler hinunter zu einem
flachen Wiesensattel.Weiter durch steile Latschenfelder und eine schottrige
Rinne (tolle Pflanzenwelt - Türkenbundlilien!) hinunter zum Wald,
wo von Osten der Karawankenweitwanderweg dazutrifft. In wenigen Minuten
erreicht man von hier auf beinah ebenem Waldpfad wieder die Klagenfurter
Hütte.
Abstieg von der hütte zum Parkplatz "Im Winkel" auf der
Fahrstraße ohne Abkürzung - 1 h.
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