1) Teufelbadstubensteig
- Wachthüttelkamm:
Vom einem der Parkplätze beim Weichtal-Haus einige hundert Meter
die Straße entlang, vor dem Lawinentunnel beginnt links der Steig ins Höllental.
Nach 50 m führt steil links hinauf der Weg über den Wachthüttelkamm - den
kommen wir zurück.Wir folgen dem nach rechts unter der Felswand querenden
Steig zur Schönbrunnerstiege - fast 50 m führt sie hinauf zum Hochtal des
Großen Höllentals, das jetzt überblickt werden kann: rundum begrenzt von
zum Teil senkrechten Felswänden - ein Kletterparadies ! Mässig steigend führt
der Weg ins Tal hinein - nach ca. 1,6 km ist die Abzweigung zum Teufelsbadstubensteig
erreicht (etwas vorher biegt der Hoyos-Steig nach rechts ab).Der lichte Buchenwald
bleibt zurück, ein steiles Schotterfeld - und die Einstiegsstelle ist erreicht.
Gut gesichert gehts nun die Wand hinauf - einige kurze fast ebene Gehpassagen
(Achtung, manchmal schottrig!) wechseln mit Steilflanken, die mit zwei langen
Leiterpassagen überwunden werden.(nach der zweiten in einer Felsnische das
Steigbücherl). Jetzt wechseln Gehgelände und gesicherte Passagen (ein enger
Felskamin mit Gedenktaferln an tragische Unfälle) ab, zuletzt folgt eine
steile Schotterrinne, die auf einem mit Gitter rutschfest gemachten halbierten
Baumstamm überschritten wird - noch einige Serpentinen im steilen Almboden,
und wir sind oben am Ausstieg- mit herrlichem Rastplatz auf einer Felskuppe
! Von hier noch ca. 50 Hm / 5 min durch Bergwald bis zum Zusammentreffen
mit dem Wachthüttelkamm-Steig. Diesen folgen wir nach links - idyllisch durch
den Föhren und Buchenbestand immer der Kuppe entlang leicht fallend (ca 600
m) - dann beginnt der luftige Abstieg ins Schwarza-Tal: zahlreiche Leiteranlagen,
dazwischen etwas schottriges Gehgelände - ein insgesamt äußerst vergnüglicher,
weil bis zuletzt spannender Abstieg ! Für gehfreudige Kinder (ab ca 10 J.)
ist die Tour sicher ein großer Spaß - ein Sicherungsseil sollte aber zum
Einsatz kommen.
2) AV-Steig -Gustav Jahnsteig - Gaislochsteig:
Die Kombination reizt uns - der Beginn des AV-Steigs ist spektakulär
- senkrechtes Wandl, tolle Eisenleitern(schon 1912 gebaut, immer noch vertrauenserweckend!)
.Dann viel Gehgelände übersteile Rinnen, und ein schöner Anstieg unter
einem Mini-Wasserfall über gut gesicherten rampenartigen Fels zur Elsa-Rast.Dort
zweigt der Jahnsteig ab - nach 50 m Gehgelände über einen luftigen Grat, es folgen
Steilrinnenquerungen , ein kettengesichertes Wegstück und ausgesetzte Wandquerung
- sehr schön zu gehen, ein Genuß, und gut gesichert. Der abschließende Gaislochsteig
schwingt sich über eine feuchte Grabenkluft - triefendes Moos, Trittstufen im
überronnenen Fels - idyllisch und kühl gehts zu Tal ! Zuletzt das Gaisloch mit
dem letzten gesicherten Wegstück über rotlehmiges Material - man hält sich gerne
an ! Der Abstieg dann in Serpenti9nen steil über eine Geröllhalde und zuletzt
im Bergwald bis zur Abzweigungsstelle des AV-Steigs. Der Rest des Wegs - staunen
über die kletterkünstler in den senkrechten Wänden des Höllentals rechts und
links ! Insgesamt ca. 860 Hm und gemütliche 4 1/2 h. |