| Bequem gehts mit
der Seilbahn hinauf auf 3165 m zur Bergstation am sog. Isidornieder zu
Füssen der Schaufelspitze.Ein Stück über den Gaißkarferner hinunter zum
Schaufeljoch, dann den Grat hinauf bis knapp unter den Gipfel des Aperen
Pfaff, hier beginnt der neuangelegte Steig hinüber zum Pfaffenjoch. Bei
diesem angelangt wird angeseilt - jetzt gehts über den oberen Abschnitt
des Sulzenauferners mässig ansteigend bis zum Pfaffensattel.Imposant erhebt
sich nun der Gipfelaufbau des Zuckerhütls - das letzte steile Firneisfeld
wird mit Steigeisen begangen, beim Fels der letzten 100 Hm angelangt, halten
wir uns links um die flanke des Bergs entlang einer Klettersteigseilsicherung
und turnen auf der Südostseite des Gipfelaufbaus über feste Felsblockformationen
hinauf zum dominierenden Gipfelkreuz. Der Abstieg nach ausgiebiger Jausen-
und Ausblickrast bei 19 Grad C und windstillem Kaiserwetter führt über
die NO-Kante zurück zum Firnfeld. Knapp vor Erreichen des Pfaffenjochs
folgen wir den Steigspuren im Firn Richtung Stubaital den Sulzenauferner
hinunter bis zur Langen Pfaffennieder, die nach leichter Kletterei überstiegen
wird.Jetzt sieht man wieder ins Schigebiet der Stubaigletscherwelt, nach
kurzem,steilen Abstieg wird der Fernauferner der Länge nach überquert (sehr
wässrig bei diesen Temperaturen !). Nach dessen Endmoräne beginnt der steile
schottrige Abstieg zur Dresdnerhütte, wo der erste Abschnitt der Gletscherbahn
uns gnädig aufnimmt und zu Tal bringt. |