Gilfert, 2506 m
 
Gasthaus im TalGipfelkreuzsehenswerte Floraguter RastplatzSkiabfahrt möglichTrinkmöglichkeit
Beschreibung:

Mit dem Auto kann man komfortabel am großen Parkplatz am Loassattel zwischen Kuhmesser und kleinem Gamsstein parken und beginnt die Tour durch ein Drehkreuz hindurch zum kleinen Gamstein. Die erste Hälfte des Anstiegs führt einen durch eine steigende Hügellandschaft die im Sommer von blühendem Almrausch bedeckt ist. der Weg verläuft glücklicherweise des öfteren am Grat entlang, sodass man an heißen Tagen von einem kühlen Wind vom Tal herauf Abkühlung bekommt. Ehe man sich versieht hat man auch schon nach ungefähr 45 Minuten den kleinen Gamsstein erreicht, an dem man rechts vorbeimarschiert. Man muss das Gipfelkreuz fast suchen, obwohl es beinnahe auf gleicher Höhe wie der Weg liegt. Der Anstieg zum großen Gamsstein gestaltet sich schon deutlich steiler, jedoch nicht weniger schön. Nach weiteren 45 Minuten sollte man auch an diesem Gipfel vorbeikommen, der jedoch weiter weg vom Pfad liegt, als der des kleinen Gamssteins. Nun muss man noch den letzten Anstieg bis zum Gipfel des Gilfert, der sich vor einem auftürmt, bewältigen.
Diese zweite Hälfte des Weges ist deutlcih karger als die erste und bietet durch Panorama und Wegkomfort Tirolfeeling pur. Bevor die letzten Höhenmeter zum Gipfel in Angriff genommen werden können, kommt noch ein teils schottriges, teils felsiges Steilstück, welches man in ca. 15 Minuten packt und dann geht es beinahe gemütlich bis zum großen Edelstahl-Kreuz des Gilfert. Vorsicht an sonnigen Tagen! Der zum Sonnen einladende Gipfel bringt schneller einen Sonnenbrand als man denkt. Sonnenschutz nicht vergessen!
Vom Aufstieg kommend geht es am Gipfel rechts hinunter. Der Weg ist nicht zu verfehlen: Er geht gut sichtlich anfangs steil und steinig bergab bis er in großem Bogen ein an einer ausgesetzten Stelle angebrachtes Wetterkreuz Linksherum umgeht. Nun kommt eine Abzweigung Richtung Nonsalm, die wir förmlich links liegenlassen. Unter dem Kreuz hindurch geht es durch den schönsten Teil der Wanderung. In einem wunderschönem Quellanger befindet sich linkerhand auf einem großen Felsbrocken ein kleines Eisenkreuz für einen dort Verstorbenen. Für Fußmüde eine tolle Gelegenheit zu rasten und einen kleinen Schluck aus dem fröhlich dahinplätschernden Bächlein zu trinken.
Einen Katzensprung weiter geht es wieder talwärts neben einem schönen Bach mit Schluchten und kleinen Wasserfällen zur Linken und mit blühenden Büschen und einer traumhaften Berglandschaft zur Rechten. Der Weg mündet bei einer kleinen Alm (der obere Teil der Lafasteralm) in ein Schotterweg, der nun gut 2 Kilometer an der unteren Lafasteralm vorbei, durch einen Wald bis zum Beginn des letzten Steiges direkt unterhalb des großen Gamssteins reicht.
Dieser letzte Steig hat es noch einmal in sich: Durch üppiges und sehr nasses Pflanzenwerk an der steilen Bergflanke entlang und über gut 10 schluchtartige Bachgräben geht es etwas mühsam 2 Kilometer bis zum Loaswirt, wobei der Weg im letzten Viertel schon deutlich trockener, flacher und frei von Pflanzenwuchs verläuft.
siehe auch Rother-Wanderführer "Rund um Innsbruck"