Vom Parkplatz beim
Bahnhof sieht man am östlichen Ortsausgang die Farbtafel der Ennstalerhütte-
und gleich dahinter die gelbe AV-Wegtafel (Weg 646 und 608 "Eisenwurzen-Weitwanderweg").Vorbei
an einer Kapelle, bald den Weissenbach überquerend führt der Steig mäßig
steigend bergauf bis zur Forststraße, die vorher schon 2x überquert wurde.
Vorbei an einer herrlichen Bergwiese beim Gstatterbodenbauer folgt man
dem Forstweg - Achtung, manchmal Radfahrer - es ist die Strecke der Hochscheibenalm-Mountainbiketour
! Bald lädt das "Kropfbrünnl" zum erfrischenden Trunk, dann zweigt unser
Weg zur Ennstalerhütte nach links ab. Nach einigen hundert Metern wird
der Forstweg endgültig verlassen, eine Bergwiese der Niederscheibenalm
überquert und durch ein Waldstück wieder ein Forstweg erreicht. Dieser
führt bis zur Talstation der Hütten-Materialseilbahn, und hier beginnt
erst der "richtige" Anstieg - im Zick-Zack durch steiler werdende Waldabschnitte
bis zum "Butterbrünndl", dann durch steile Steinschrofen auf gut angelegtem
Steig auf einen kleinen Vorsattel (hier ein Schild "Ennstalerhütte 1/2
Stunde"). Leicht steigend durch lichter werdenden Bergwald hinauf zum Sattel
mit dem Wegkreuz: nach Norden verläßt uns der 08-Weitwanderweg, nach Westen
gehts zur Tieflimauer und dem Kleinen Buchstein, und nach Osten - "10 Minuten
zur Ennstalerhütte"! Diese sieht man auch bald- und ist überwältigt: der
Ausblick von dieser Hüttenterrasse sucht seinesgleichen ! Ausgebreitet
liegen Lugauer, Zinödl, Hochtor, Planspitze, Ödstein und Reichenstein -Kaiblingmassiv
südlich des Ennstals vor unseren Augen, im Westen und näher das grandiose
Buchsteinmassiv bis zur Tieflimauer !
Von der Ennstalerhütte führt der Weg 648 zunächst an der Hangflanke entlang,
nach einer kleinen Steilstufe am Rücken die letzten 200 Höhenmeter hinauf
zum Tamischbachturm-Gipfel (2035 m) - ein nur mässig anstrengender Anstieg
belohnt den Wanderer mit grandioser Aussicht ins Ennsknie bei Hieflau,
zum Hochschwab und zurück zu den anderen Gesäusebergen !
Der Abstieg direkt vom Tamischbachturmgipfel zum Kühboden wurde uns vom
Hüttenwirt
abgeraten ("..steil durch die Latschen, Weg kaum ausgeschlagen, weil sehr wenig
begangen...") und so nehmen wir als Abstieg den neu markierten alten Jagesteig
zur Hochscheibenalm - ein Volltreffer: sehr schön angelegt, immer wieder
toller Ausblick - und dann die schön gelegene Hochalm. Von hier folgen
wir dem Forstweg (gleichzeitig Mountainbike-Strecke) zurück über die Kroissenalm.Bald
nach dieser trifft man auf den Anstiegsweg und erreicht vorbei an Kropfbrünndl
und Gstatterbodenbauer bald das Weissenbachtal und den Parkplatz beim Bahnhof
Gstatterboden.
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