Seckauer Zinken
 
GipfelkreuzTrinkmöglichkeitsehenswerte FloraWildtiereguter RastplatzGasthaus im Tal
Beschreibung:

Oberhalb des Parkplatzes bei der Unteren Bodenhütte (Achtung, diese ist wegen eines Jagdrevierschrankens erst ab 25.Mai bis Ende September frei erreichbar, sonst zusätzlich 1,5 km Anmarsch über den Fahrweg) führt leicht steigend der Forstweg hinauf -nach ca 500 m biegt der Steig nach links in den Bergwald und bringt uns mässig steigend hinauf zu den Wiesen der Oberen Bodenalm (ca. 30 Minuten) - ein herrlicher Bergkessel: umrahmt von etwa 2000m hohen Bergkuppen, im Talschluß zahlreiche Quellbächlein und ein weiter Bergwiesengrund, der mit kleinen Baumgruppen und Latschenfeldern durchsetzt ist ! Von der Hütte führt der Weg 31 nach Westen dem Gipfel des Hämmerkogels zu - nach den Bergwiesen am Nordwestrand der Almfläche ("Siebenbründl" genannt, nomen est omen !) weist die Markierung steiler ansteigend in eine flache Bergtalmulde hinauf zum Hirschfeld, einem flachen weiten Hochtal mit weitläufigen Latschenfeldern, Suhltümpeln und jetzt im Juni blühendem Almrausch. Nach einer kleinen Steilstufe verflacht eine weitere Karmulde zum Sattel vor dem Hämmerkogl, dessen letzte 100 m Gipfelanstieg nach links über die steindurchsetzte Bergwiese bei einem Steinmanderl mit Wegtafel von uns verlassen wird. Wir queren das sich nach Norden öffnende imposante Zinkenkar an seiner steilen, blockwerkdurchsetzten oberen Flanke und erreichen den Sattel zwischen Hämmerkogl und Zinken.Jetzt folgt der Steig dem Kamm und schwingt steil die letzten 300 Höhenmeter hinauf zum Gipfel des Seckauer Zinken. Dieser bietet Ausblick in jede Richtung - und schürt die Lust zu Weitwanderung in den Niederen Tauern: nach Nordwest lockt der Weg zum Hochreichart über den Mairanger- und Brandstätterkogl, und weiter übers Geierhaupt....
Der Rundweg zurück zur Bodenalm führt entweder hinunter zur Goldlacken und von dort wieder hinauf zur Schwaigerhöhe, wir wählen aber den Abstieg zurück zum Sattel Richtung Hämmerkogl und dann den Hangweg in der Flanke des Goldlackenkars. Dann folgt der Steig dem Kamm: zuerst zur Schwaigerhöhe.Hier verlassen wir die Markierung, diese führt nach Südost zur Hochalm / Maria Schnee. Wir bleiben am Kamm und folgen Steigspuren zum Tagwart. Links unter uns erstreckt sich die Bodenalm mit der Oberen Bodenhütte, und über eine teilweise mühsam zu gehende weil blockwerkdurchsetzte steile Almwiese steuern wir geradewegs nach Nordost auf die Baumgrenze beim Steilabfall zum Feistritzgraben zu. Hier treffen wir auf die von der rechts von uns gelegenen Hochalm heranführende Markierung und folgen dieser durch eine steile Zirbenwaldflanke hinunter zur Bodenalm - Achtung, manchmal muss man die nächste Markierung suchen, es gibt viele Viehsteige ! Von der Oberen Bodenalmhütte zur Unteren Bodenhütte wird der gleiche Steig wie beim Aufstieg benützt - und der Parkplatz in 20 Minuten erreicht !