Herrenkogl - Hochalm
 
geeignet für KinderGasthaus am Wegguter RastplatzWildtiereTrinkmöglichkeit
Beschreibung:
Am Parkplatz der Wieseralm beginnt normalerweise der Anstieg - wir waren heute zu früh dran, der Schranken ca. 100 Höhenmeter / 15 Min. unterhalb der Hütte war noch zu.Anmutig biegt der Weg oberhalb des Hüttenangers nach links in den Wald - und nach diesen paar hundert Metern verlassen wir auch schon die Markierung und folgen einem Waldweg nach links (kleine unscheinbare Holztafel links an einem Baum: "Gendarmeriekreuz"). Vorbei an einem Brunntrögerl steigt der Waldweg mässig an, überquert zwei Fahrwege und erreicht die Anhöhe mit dem Gendarmeriekreuz (Gedenkstätte für Bluttat im 2.Weltkrieg) - ca. 50 Min. ab Hütte. Jetzt folgt ein steileres Wegstück nach links den Bergrücken hinauf - einige riesige alte Buchen laden dabei zu erfürchtigem Staunen ein. Auf der ersten Höhenkuppe erfreut freie Sicht zu Hochanger und Rosseck sowie dahinter die Kette des Hochschwab unsere Augen. Der Weg führt nun einige Hm in eine kleine Senke hinunter ("bei den drei Pfarren"), hier trifft ein Fahrweg vom Eisenpaß herauf ein - beliebte Mountainbike-Strecke !Über eine anmutige Almwiese mit viel blühendem Enzian wird die nächste Kuppe erreicht - hier trifft man auf den Weitwanderweg 02 vom Eisenpaß
(Zlattengraben) herauf.Es folgt wieder eine kleine Senke und ein leichter Wiesenanstieg, voraus grüßt nun erstmals unser Ziel - rechts hinter einer Vorkuppe.Ein weiterer sanfter Abstieg in einen breiten Wiesensattel (alle diese Abstiege und Gegenanstiege betragen jeweils 20 - 30 Höhenmeter), dann schwingt sich der Almsteig durch Schwarzbeergebüsch hinauf zum Vorgipfel, jetzt trennt uns noch eine sanfte Delle vom endgültig letzten mässigen Anstieg zum Hochflächen-Gipfelplateau, das (ab Gendarmeriekreuz) in ca 90 Minuten erreicht wird.Die weite Hochfläche erlaubt Ausblick in alle Richtungen - Weitwander-Dimensionen (und Lust darauf !) tun sich auf. Am Rückweg nehmen wir ab Gendarmeriekreuz den markierten Steig, er folgt in zweimaligem leichten Auf und Ab der Bergkuppe, benennenswert sind zwei idyllische Rastbankerl an exponierten Stellen, sowie - knapp vor der Wieser Alm - ein beeindruckender Hochstand auf einer gewaltigen bereits verdorrten Wetterfichte ! Hier grüßt die gastliche Wieseralm bereits von unter herauf, in 10 Minuten ist sie erreicht.