Der Weg beginnt
am Parkplatz im Fölzgraben - zuerst das Ticket um 2,50 lösen nicht vergessen
! Nach 1/4 h ist das Gasthaus Schwabenbartl erreicht, gleich rechts hinter
dem Haus weist ein Schild "Hans Leitner Steig" auf den steil in den Wald
hinaufführenden Weg. In steilen Windungen klimmt der gut angelegte Weg
hinauf bis zum Achnerriegel, wobei einige Aussichtspunkte zum Verweilen
und Schauen einladen. Nach einem kürzeren flachen Stück klettert der Steig
wieder hoch bis zu einer Forststraße, der man durch eine Kehre für ca.
300 m bergauf folgt, dann führt der Steig wieder nach links hinauf in den
Bergwald. Nicht ganz so steil wie zu Beginn gelangt man zu einem Rastbankerl
bei einer Quelle ( ca. 1400 m Höhe), dann folgt bald ein Quergang durch
den Wald ohne wesentliche Steigung bis zur Bürgeralm - vom Schwabenbartl
bis hierher ca. 1 1/2 h.
Bein Naturfreundehaus weist ein wahrer "Wegtafelmulti" die weiteren Marschrichtungen:
unsere führt nach Norden Richtung Hochschwab und Fölzalm -.diese ist mit
3 h angezeigt. Zuerst auf dem Fahrweg wenig steigend bis zur Jauringer
Alm, hier zweigt nach links ein Steigerl schräg durch den Lifthang Richtung
Windgrube an - ich laß die Schönleitenhütte am Windgrubengipfel links liegen
und steige quer durch Almboden und Latschenhänge weglos zur Abrißkante
des Endriegels an. Hier muß man verweilen - der Blick in die schroffe Tiefe
des Endriegelgrabens ist toll ! Weiter führt der Steig den Endriegel entlang,
trifft bald auf den Markierungssteig und erreicht den sanften Zlackensattel
(Abzweigung zum Feistringstein). Jetzt steigts wieder kräftig an: bald
(ca. 200 Hm) ist die Hochfläche der Mitteralm erreicht (eine kleine Unterstandshütte
am Rand einer Doline verspricht hier Schutz vor Wetterunbill !), im weiteren
Wegverlauf sieht man bald rechts die Kuppe des Kampl als höchste Erhebung
der Umgebung, Dieser wird weglos in wenigen Minuten erstiegen - und belohnt
mit umwerfender Aussicht in das Seewiesental zu Füßen der Gschirrmauern.
Dem Wegverlauf folgend nach Nordwesten belohnt die Aussicht alle Mühen
bisher. Nun führt der Steig wieder bergab in den Fölzsattel - kurz vor
diesen gäbe es eine Abkürzung durch eine steile anfangs schottrige Schlucht,
der Weg über den Sattel ist aber einladender und nur wenig länger ! Vom
Sattel zur Fölzalm führt ein breiter Almweg, und bei den Fölzalmhütten
muß man sich entscheiden: Abstieg nach links über den Normalweg oder hinauf
zum Fölzstein und über das Zirbeneck - ich wähl heute diesen. Die ca. 450
Hm steiler Anstieg über das schottrige Steigerl zum Fölzstein lohnen oben
angekommen die Mühe- ein tolles Panorama, eine gemütliche Wiese beim Gipfelkreuz
! Der Absteig übers Zirbeneck führt vom Fölzsteingipfel nach Westen, der
Steigverlauf ist gut sichtbar und mit Steinmandeln markiert. Steil gehts
hinab zum Grat Richtung Zirbeneck, dieser Gratsteig ist herrlich zu gehen
! Dann folgt ein etwas beschwerlicherer steiler Almwiesenhang hinunter
zum Brennsattel, schließlich ein angenehmer Jägersteig hinein in
den Bergwald, vorbei an einer Jägerhütte und hinunter zum Mitterbachboden,
wo Höllgraben und Mitterbachgraben sich vereinen. Die große flache Wiese
wird nach links überquert, der Steig folgt nun dem Mitterbach, ihn zweimal
querend, dann links am Hang der beeindruckenden Klamm entlang - dieser
alte Steig wird (leider) nicht mehr gepflegt, seit der neue Steig von der
Fölzklamm über den Nadelsteinriegel angelegt wurde. Einige Wegstellen müssen
daher mit Vorsicht begangen werden, da die Wegsicherungen nicht mehr vorhanden
sind - ich finde aber , ein lohnender Abschluß des Abstiegs über das Zirbeneck
! Die Fahrstraße ist am Klammausgang bald erreicht, der Parkplatz ca. 400
m entfernt. |