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a) von der Steinmühle aus: zuerst auf dem Forstweg durch den langen
Zinkenbachgraben aufwärts, kurz vor dem Talschluss biegt der Zinkenbach
nach links zum fuss der Zinkensüdrinne - unser Weg führt nach
rechts in den Bergwald (düster!) hinauf. Allmählich mischen
sich Zirben und Latschenfelder ins Bild, viele Schneefelder um diese Jahreszeit
maskieren die Markierung - der Wegverlauf ist aber leicht ersichtlich,
und über einige Geländestufen wird die Goldlacke erreicht. Der
Anstieg zum Zinken nach links liegt unter einer dicken Altschnee-Decke,
wir steigen nach rechts zur Schwaigerhöhe und dem Hämmerkogel
(2148m) an - bis zur Goldlacke 3 h, zum Gipfel 3/4 h.
Zurück über denselben Weg.
b) Oberhalb des Parkplatzes bei der Unteren Bodenhütte (Achtung,
diese ist wegen eines Jagdrevierschrankens erst ab 25.Mai bis Ende September
frei erreichbar, sonst zusätzlich 1,5 km Anmarsch über den Fahrweg)
führt leicht steigend der Forstweg hinauf -nach ca 500 m biegt der
Steig nach links in den Bergwald und bringt uns mässig steigend hinauf
zu den Wiesen der Oberen Bodenalm (ca. 30 Minuten) - ein herrlicher Bergkessel:
umrahmt von etwa 2000m hohen Bergkuppen, im Talschluß zahlreiche
Quellbächlein und ein weiter Bergwiesengrund, der mit kleinen Baumgruppen
und Latschenfeldern durchsetzt ist ! Von der Hütte führt der
Weg 31 nach Westen dem Gipfel des Hämmerkogels zu - nach den Bergwiesen
am Nordwestrand der Almfläche ("Siebenbründl" genannt,
nomen est omen !) weist die Markierung steiler ansteigend in eine flache
Bergtalmulde - die ist noch unter einer dicken Schneedecke, das Bacherl
gluckst darunter ! Der Wegverlauf ist allerdings deutlich vorgegeben -
vereinzelt sieht man auch Markierungen am Rand des Schnees - und bald
befindet man sich im sog. Hirschfeld, einem flachen Hochtal mit Latschenfeldern.
Die Markierung würde nun den Weg geradeaus über zwei Geländestufen
zu einem flachen Sattel weisen, die ausgedehnten Schneefelder veranlassen
mich aber, nach links in die zwar steilere, aber großteils schneefreie
Ostflanke des Hämmerkogels einzuschwenken. Über den gut begehbaren
mässig steilen Bergwiesengrat erreicht man den Gipfel - 2 1/4 h ab
der Unteren Bodenalm.
Der Abstieg zum Rundweg führt zunächst in den flachen Sattel
zum Zinkengipfel und biegt dort scharf nach Südost.Den Hang ober
der Goldlacke querend erreicht man einen Wiesensattel, ab hier folgt der
Steig dem Gratverlauf: hinauf zur Schwaigerhöhe (2214m), flach steigend
weiter zur Totengrabenhöhe (2200m) - dort biegt der Steig nach Maria
Schnee ab. Ich wandere auf Steigspuren immer dem Grat folgend hinüber
zum Tagwart (2038m) , die Blockhalde am Gipfel ist etwas holprig zu gehen
! Nun steigt man weglos über die steindurchsetzte Bergwiese hinunter
zu einer Almwiesenkuppe kapp oberhalb der Waldgrenze und trifft hier auf
den Weg 984, der von der Bodenalm herauf und weiter Richtung Hochalm /
Maria Schnee führt. Von hier sieht man auch hinunter zur Unteren
Bodenalm. Steil durch den - jetzt noch schneefeldreichen ! - lichten Bergwald
führt der Steig zurück zur Oberen Bodenalm mit der neben der
Hütte gelegenen "Schwarzlackn", einem kleinen Bergsee.
Zurück zum Auto bringt uns der gleiche Weg wie beim Anstieg (Hämmerkogelgipfel
- Auto: 2 h)
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