| Eine Tour im Hochschwab
war unser Ziel - und die Wahl fiel auf den sicher seltener bestiegenen Wetzsteinkogl
und die Stangenwand. Der Aufstieg von der Trawiesalm zeigte auch schon,
warum dieser Aufstieg seltener benutzt wird: ein steiler, teilweise schottriger
Weg durch einen felsdurchsetzten Steilhang, eine alte Eisenleiter hilft
weiter - dann erst ist man im Rund des Bogenkars gelandet ! Steil gehts
weiter, häufig durch rutschigen Schotter, bis man bei der gewaltigen Wetzsteinhöhle
angekommen ist. Nach der nächsten Steilwiese verschnauften wir am Wetzsteingipfel
und genossen den Rundumblick in die gewaltige Karlandschaft: Bogenkar, Zagelkar
- und die Trawiesalm tief zu unseren Füßen Die steilen Steigspuren zum Labenbecher
erforderten an manchen Stellen pfadfinderische Qualitäten, obwohl der Wegverlauf
aus dem Gelände klar hervorzugehen schien -dankbar registrierten wir am
Fuße der Labenbecherwand die Steinmanderln ! Dann war es bald geschafft
- der Sattel zwischen Zagelkogl und Stangenwand beendete den steilen Aufstieg,
der Zagelkoglgipfel wird wegen Nebels am Gipfel ausgelassen, und um 11.30
h nach 4 Stunden Aufstieg erfreute uns die Gipfelrast auf der Stangenwand.
Wir wollten ursprünglich durchs Rauchtal wieder absteigen, das Schönwetter
veranlasste uns aber zum Absteig über die Häuslalm - es war ein guter Entschluß
! Nach insgesamt 7 h Gehzeit war der Bodenbauer wieder erreicht - der Trubel
hier ließ uns rasch mit dem Auto flüchten ! |