Hochschwab-Hochflächenwanderung
 
30.08.2003 Teilnehmer: Valentin Schaffer, Herbert Schaffer

Eigentlich sollte unsere diesjährige Hüttentour ja wieder ein Stück Weitwanderweg werden - die Wetteraussichten für dieses Wochenende sprachen aber sehr dagegen, so wählten wir als Stützpunkt den Bodenbauer und hofften auf eine Hochschwabtour. Unser Wunsch wurde von höherer Seite erhört, strahlend blauer himmel begrüßte uns um 6.30 h beim Blick aus dem Zimmerfenster ! Rasch und gut gefrühstückt, und schon waren wir unterwegs zur Häuslalm. Angenehme Temperaturen (ca. 15 Grad) und die aussicht auf einen unerwartet schönen Bergtag ließen uns flott ausschreiten, sodaß wir schon nach knappen 2 Stunden bei strahlendem Sonnenschein vor der gemütlichen Häuslalmhütte eine Trinkpause einlegen konnten. In sanftem Auf und Ab genossen wir dann den Weg über die Sackwiesenalm zum Sackwiesensee, der von den steilen Flanken der Ebenstein-Ausläufer eingerahmt wird. Über die abwechslungsreiche Hochfläche war dann die idyllische Sonnschienalmhütte bald erreicht - sie ist wohl ein Kleinod im Hochschwabgebiet ! Unsere Jausenpause machten wir aber nicht bei der Hütte, sondern auf einem kleinen Kogel an der Südseite der Sonnschienalm, um allein das Panorama genießen zu können. Nun gings zurück - zuerst über den Strellersteig Richtung Klamm und Tragöss, immer im Blickfeld den Bergstock der Messnerin, und nach der ersten Steilstufe hinab in den Klammboden wieder bergan über den Plotscherboden zurück zur Häuslalm.Die Trinkrast hier wurde durch dunkle Wolkenberge etwas verkürzt, und beim Abstieg zeigte ein kurzer Regenguss auch den bevorstehenden Wetterumschlag an. Kaum beim Bodenbauer angelangt, begann es auch schon anhaltend und stark zu regnen - wir hatten tolles Wetterglück an diesem Tag !