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Vom Bodenbauer führt der gut markierte Weg die ersten 700 m eben
in den Talschluss, nach rechts verläßt uns knapp davor der
Weg auf den Trawiessattel. Dann schwingt sich der Steig steil durch den
dunklen Sackwiesenwald hinauf, quert 4x den Güterweg und führt
flacher werdend duch immer lichter werdenden Buchenbestand in den Sattel
der Häuslalm hinauf, die letzten 200 Höhenmeter gesäumt
von Latschen, mit prächtigen Einblicken in die Abstürze des
Zinken zur rechten und des Buchbergkogls zur linken Hand. Die Anhöhe
der wirtlichen Häuslalm ist bald erreicht, die Hütte lädt
zum Verweilen und Schauen ein ! Von hier könnte man den Buchbergkogel
ersteigen (250 Höhenmeter, ca. 45 Minuten), den Höhenweg zum
Hochschwabgipfel nach Osten nehmen - oder wie wir heute, die herrliche
Hochflächebis zur Sonnschienalm nach Westen erwandern: eine kleine
Geländestufe führt hinab zur Sackwiesenalm (hier gibts gleich
wieder eine gemütliche Hütte), eine kleine Anhöhe wieder
hinauf - und schon liegt der Sackwiesensee zu unseren Füßen:
eine dunkelgrüne Perle, eingebettet in eine mit lichtem Bergwald
durchzogene Bergwiesenmulde, dahinter die Steilhänge hinauf zum Ebenstein.
Nun führt der Steig in fast gleichbleibender Höhe leicht auf
und ab durch den spärlichen Fichten- und Latschenbewuchs der dolinendurchsetzten
Hochfläche weiter, und nach kurzer Zeit erblickt man die Sonnschienalm
- eine weitere Augenweide: im Westen die Spitzen von Griesmauer, Frauenmauer
und Brandstein, im Norden der Ebenstein mit seinen Ausläufern, im
Süden die Messnerin - und in der lieblichen buckligen Almlandschaft
einige Hütten sowie die stattliche Sonnschienalmhütte des ÖAV.
Hier muß man einfach rasten und schauen ! Als Rückweg wählen
wir zunächst den Dr.Streller-Steig in Richtung Klamm und Tragöss,
überqueren die Sonnschienalm nach Südosten - nicht ohne mehrmals
auf die prächtige Kulisse zu Füßen des Ebenstein zurückzublicken
- und steigen ca. 150 Höhenmeter steil ab, bevor wir auf die Abzweigung
zum Plotscherboden treffen. Dieser Weg bringt uns wieder ansteigend über
zwei Geländestufen zurück zur Sackwiesenalm, wo wir knapp unterhalb
der Häuslamlhütte wieder auf den Weg zur Sonnschienalm treffen.
Zurück zum Bodenbauer führt der vom Aufstieg her bekannte Weg.
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