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Vom GH Feisterer führt der Weg 616 entlang dem Bacherl bald aus
dem lichten Wald heraus und steil in Kehren durch Latschenfelder hinauf
zum Beginn der Materialseilbahn der Hütte. Nach einer kurzen felsigen
Steilstufe nimmt uns das Kar unterhalb des Guttenberghauses auf, hoch
drüber trohnt der Eselstein - und endlich wird die Hütte erreicht
! Der Blick nach Süden in die Schladminger Tauern lohnt alle Mühen
! Hinter der Hütte führt ein Steig über eine kleine Doline
hinauf zum Feisterersattel, wo von links der Steig vom Eselstein herabkommt.
Wir steigen auf gut sichtbaren Steigspuren nach rechts zum flachen Gipfel
des Sinabell auf und genießen den Rundblick auf der Kuppe! Achtung,
zahlreicher Schafskot macht die Rastplatzsuche etwas schwierig !
Am nächsten Tag führt uns der Weg 618 vom Guttenberghaus in
ca. 1/2 Stunde zur Gruberscharte, vorbei am Einstieg zum Eselstein-Klettersteig.
Von der Gruberscharte schwingt sich der Klettersteig (Nr. 673) über
den Grat hinauf zur Hohen Rams - dieses Stück ist unschwer zu begehen,
lediglich Trittsicherheit ist nötig. Der weitere Steig zur Scheichenspitze
wird luftiger und an manchen Stellen auch ausgesetzt, er besticht vor
allem durch die herrlcihe Aussicht nach Süden zu Ramsau und Ennstal
sowie nach norden und Westen in die Karstlandschaft der Dachsteinhochflächen
mit ihren herausragenden Gipfeln ! Gleich nach dem Gipfelkreuz zweigt
die Abkürzung zur Karhochfläche des Landfriedtals ab, und über
Geröll führt dieser Steig hinab. Der Rückweg zur Gruberscharte
ist idyllisch-das weite Kar senkt sich sanft bis knapp vor der Scharte
ab, der kurze Aufstieg am Fuß des Eselstein ist steil und schottrig.
Der weitere Wegverlauf zurück zum guttenberghaus und hinunter zum
GH Feisterer wurde schon zuvor beschrieben.
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