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a) vom Parkplatz beim Wirtshaus Hutterer steigt der Weg 711 sehr angenehm
im Wald aufwärts - zuletzt auf einem Güterweg nahe dem Kamm
zum Kernstockhaus - der Gipfel ist nur wenige Meter entfernt. Die Fussballfeldgroße
ebene Gipfelfläche erstaunt alle -hier sollen einst Ritterturniere
stattgefunden haben.
b) Der schön angelegte Weg 713 führt im Wald gleichmässig
steigend bergan bis zu einer Forststrasse, dieser folgt man bis zu einer
Hütte (Zatschpucherhütte) mit schönem Rastplatzerl. Nun
gehts wieder teilweise sehr steil bergauf durch den Wald, bis auf der
Höhenkuppe von links
ein Steig von der Pischkalm herauf einmündet.Der Wegverlauf verflacht
auf der
Kuppe nun streckenweise, ein paar kleinere Steigungen
und bald
nur mehr
spärlicher
Wald. Entlang einer Geländekante
wandern wir nun kaum mehr steigend über den anmutigen Almsteig
bei toller Fernsicht zum Gipfel - und zum Kernstock-Haus dahinter.
Auch wenn die Technik der Sendeanlage den Gipfeleindruck etwas trübt
- das Rennfeld ist ein herrlicher Aussichtsberg ! Der Abstieg führt
uns sanft abfallend nach Osten zum Buchecksattel, wo ein imposanter
Wegweiser
auf weitere Wandermöglichkeiten im Breitenauer Gebiet hinweist.Von
hier folgen wir nach rechts steil hinunter dem Weg 714 ("Pernegg"),
dieser führt in einem weiten Bogen über
den Eggersattel zurück
zum Ausgangspunkt im Gabraungraben.
c) beim auffällig grünen Haus des Gehöfts Huber betreten
wir den Steig 711, der uns über Wald und Lichtungen immer im tiefer
werdenden Schnee zum Gasthof Hutterer führt. Der unter a) beschriebene
Wegverlauf zum Kernstockhaus unterscheidet sich heute ein bisserl: der
Schnee wird immer mehr, wir spuren durch herrlichen Winterwald bis zum
letzten Teil des Hüttenfahrwegs, der tief zugeweht ist -nicht einmal
der Hüttenjeep schaffte die letzten 500 m ! Die gemütliche Kernstock-hütte
labt uns, und wegen des sehr tiefen Schnees mit starker Wächtenbildung
lassen wir von unserem Vorhaben ab, über den Bucheggsattel und die
Jägeralm nach Frauenberg abzusteigen, wir nehmen den direkten Weg
von der Hütte hinunter - dieser ist gut gespurt, und in 1 h sind
wir im idyllischen Frauenberg - sehenswert für einen Sommerausflug
! Jetzt folgt die Fahrstraße und - aufpassen ! - nach einem Mühlengehöft,
um das die Fahrstrasse einen spitzen Bogen macht, der zweite Forstweg
nach links, er führt um den letzten Kogel herum direkt zu unserem
Auto.
d) Vor der Volksschule in Frauenberg bleibt das Auto, wir folgen der Markierung
"Kernstock-Haus - Jagaalm" nach links zum Hang, nach ca. 200
m zweigt der Steig zum Kernstoclhaus nach rechts in den Wald hinein vom
breiten Wanderweg zur Jagaalm ab. Kurzes steiles Waldstück, 100 m
Wiese, ein Gehöft mit freiem Blick zurück nach Frauenberg, links
daran vorbei - und wieder nimmt uns der Waldsteig mit der Markierung zum
Kernstockhaus auf. Für ca. 500 m führt der Weg bald über
eine Forststrasse weiter, dann weist eine deutliche Markierung wieder
nach rechts in den Wald hinauf.Wir folgen dem gut angelegten Steig durch
den teilweise von Windbruch zerzausten Bergwald, überqueren abermals
einen Forstweg und gelangen am rechten Rand eines großen Holzeinschlags
auf einen etwas flacheren Absatz vor dem letzten steilen Bergwald unter
der Gipfelkuppe. Hier erfreut uns ein doch eher seltenes Naturerlebnis:
am Waldrand auf einer Lärche, gut sichtbar, läßt ein Birkhahn
seinen Balzgesang erklingen, das Kullern begleitet uns noch einige Zeit.
Das letzte Wegstück vor dem Gipfel ist noch stark von Schneeresten
durchsetzt und zeitweise etwas rutschig, nach dem sogenannten "Götterquergang"
(ein mäßig steigendes, harmloses Steigerl !) stehen wir bald
auf der Wiese unterhalb des Kernstockhauses- das ca. 300 m entfernte,
nur wenige Meter höhere Gipfelkreuz des Rennfelds lassen wir heute
links liegen und widmen uns den Hüttenfreuden. Um Punkt 12 h steigen
wir wieder ab, wir nehmen den Steig zum Buchecksattel - die ersten Frühlingsblumen
durchsetzten die Bergwiesen, der Rundblick zeigt: höher hinauf wäre
noch sehr viel Schnee !, und flott steigen wir zum Weitwandermarkierungspunkt
am Sattel ab. Nach links weist der Weg zur Jagaalm, ein schöner Steig
am Hang entlang, durch Hochwald und eine kleine Waldschlucht mit Bächlein
überquerend, bringt uns der Steig mit der Wegnummer 715 zur gastlichen
Jagaalm. Von hier führt der ebene Fahrweg zurück zum Auto (ca.
20 Minuten)
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