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Vom Parkplatz an der Strasse führt der Weg über eine weite
Wiese geradeaus auf den Wald zu, ab hier findet sich die Wegmarkierung
636. Teils Fahrweg, teils Steig (viele Abkürzungen, beschildert !)
- so führt unser Weg hinauf zum Kessel der Grabneralm. Eine Idylle,
hier wird es vor allem Kindern gefallen ! Nach links führt der Steig
nun weiter über gestufte Bergwiesenhänge, durchsetzt mit alten
Lärchen und Latscheninseln. Nach einem letzten steileren Aufschwung
- die Hütte sieht man längst - steht man dann am Sattel und
bei der Admonter Hütte. Die Hüttenbank ist ein Logensitz: die
gesamte Pracht der Gesäuseberge als Hintergrund, vor uns die Mischung
aus zerklüftetem Fels, blumenübersäten Bergwiesen und Latscheninseln
- es braucht seine Zeit, alles zu betrachten !
Hinter der Hütte windet sich der Steig etwas schottrig werdend hinauf
zum Mittagskogl mit dem Gipfelkreuz, der unspektakuläre Natterriegel
ist wenige Meter höher und in ein paar Minuten erreicht.
Für den Abstieg gäbe es eine Alternative - allerdings nur für
Geübte: über den Grabnerstein zurück zur Grabneralm - ein
kleines Stück versicherter Steig zu einem tollen Aussichtspunkt,
von dort führt der Weg in weitem Bogen zurück in den Grabneralmkessel.
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