Das langgestreckte
Seetal beginnt beim "Bösen Wald" deutlich anzusteigen - und
nach der ersten Waldstufe ist man am Balkon der Florlhütte angekommen,
ein herrliches Platzerl ! Mässig steigend durch lichter werdenden Lärchenwald
und Latschen steigt der Weg durch die Untere Dullwitz bis zu einem Riegel,
hinter dem die Voisthaler Gassn beginnt - hier steigen wir heute von der
normalen Route abweichend einem deutlichen Steiglein folgend ,nach links
in die steilen Latschenhänge zum Fölzsattel an. Der Weg verliert
sich aber im oberen Drittel, durch die spärlichen Latscheninseln findet
man aber leicht durch bis zur Anhöhe des Sattels - dort treffen wir
auf den Weg von der Fölzalm bzw.von der Aflenzer Bürgeralm herüber
- und freuen uns über ein ebenes Wegstück am Abhang entlang zur
Voisthaler Hütte (2 1/2 h bis hierher).Von der Hütte führt
der im Schnee gut sichtbare Weg in die Obere Dullwitz, und manchmal sieht
man auch an einem Felsblock die Markierung des Graf-Meran-Steigs. Die Obere
Dullwitz wird zum Trawiessattel hin kesselförmig abgeschlossen, unser
Meransteig windet sich nun steil nach rechts hoch - immer wieder über
ausgedehnte steile Schneefelder, die Steig und Markierungen bedecken - die
Orientierung fällt aber nicht zuletzt durch die deutliche Trittspur
zahlreicher Vorwanderer nicht schwer ! Nach dem Steilstück treffen
wir auf den Höhenweg von der Aflenzer Staritzen herüber, es folgen
die Überquerung eines steilen Schneefeldes einer großen Doline
, und nur mehr ein kürzerer etwas steilerer Anstieg trennt uns von
der Hochfläche mit dem Schiestlhaus.
Der Abstieg auf derselben Route wird durch die ausgedehnten Schneefelder
bis zur Voisthaler Hütte und hinunter in die Voisthaler Gassn stark
erleichtert und beschleunigt - der Weg über die Florlhütte und
das Seetal zurück zum Auto zieht sich in die Länge und strapaziert
die Knie ! |