| Von der Kummerbrücke
führt der Weg 660 anfangs durch Wald mit vielen Stolperwurzeln, später
in einer Geröllrinne zum Wasserfall. Rechtshaltend unter den imposanten
überhängenden Felsen unterhalb der Planspitzen-Nordwand steigt der Steig
bis zu einer Aluleiter und dann nach links zum Beginn der reichlich angebrachten
Versicherungen des eigentlichen Klettersteigs. Entlang der Versicherungen
(Leiter, Drahtseile) gelangt man zur Emes-Ruhe (Bank, Gedenktafel). Über
eine weitere Leiter und eine etwas ausgesetzte Stelle - immer mit atemberaubendem
Blick erreicht man eine Reihe von Leitern. Die erste führt unter einem abdrängenden
Felsen zur zweiten, die praktisch senkrecht angebracht ist. Über weitere
kurze Leitern hindurch durch eine spektakuläre Felskulisse gehts weiter
zum Ausstieg. Ein gut markierter Wanderweg führt nun über zwei Geländestufen
durch immer spärlicher werdenden Lärchenwaldzur Heßhütte. Hier
ist eine Rast nötig - ein prachtvoller Platz zum Schauen und Staunen
! Wir wollen heute zur Planspitze übers Roß- und Seekar. Der
Steig führt oberhalb der hütte nach links ins erste Kar - ein
dichter Latschengürtel wird durchschritten, um jede Ecke ändert
sich spektakulär das Panorama ! Im zweiten Kar mündet der Peternpfad
ein, und steil erhebt sich vor uns der felsgebänderte Anstieg zur Planspitze
- wir machen aber heute hier kehrt und verzichten auf den Gipfel. Zurück
zur Hesshütte, und dann den Steig hinunter nach Johnsbach: zuerst der
weite Kessel der Stadlalm, zur linken der Sulzkarhund, weiter über
einen steilen Waldriedel hinunter zur Koderalm - rechts von uns türmt
sich das gewaltige Massiv von hochtor und Ödstein.Nach den Almwiesen
der Koderalm führt der Weg durch den Hochwald hinunter nach Johnsbach
zum WH Kölbl. |