Seegupf-Rottenmanner Hütte
 
Beschreibung:
Vom Parkplatz an der Talstation der Materialseilbahn führt der Steig mäßig steigend im Wald bergauf, links rauscht ein Bacherl, und einige urige Rastbankerl laden zum Verschnaufen. Bald wird der Wald lichter und mit Wiesenflecken durchsetzt, jetzt findet sich gar noch eine idyllische Quelle mit Sitzstein und Trinkgefäß ! Der Weg flacht ab, eine weite Bergwiese und freier Rundblick auf die Bergwelt des Almkessels tut sich auf - hier stand die alte Rottenmannerhütte, bis sie ein Opfer einer Lawine vom Stein am Mandl herunter wurde. Der Weg taucht nochmal in den Wald ein, ein kurzer Anstieg - und wir sind bei der neuer Rottenmannerhütte - ein Prachtstück !
Von hier führt der Steig durch den lichten Zirbenwald hinauf zum kleinen Felskessel des malerischne Globuckensees, rechts daran vorbei den steiler werdenden Hang querend durch Latschen, Almrausch und Erlenbüschen hinauf zum felsigen Rand des Kars. Hier helfen einige Meter Seilsicherung, dann steht man am Sattel zwischen Seegupf und Stein am Mandl - weit reicht der Ausblick in die Niederen Tauern, zum Dachstein und gegenüber zu den Gesäusebergen ! Herrliche Gämsheidepolster, viele Preiselbeeren - ein Traumrastplatzerl ! Nun führt der Steig nach links durch gerölldurchsetzte Bergwiesen hinauf zum Seegupf (2011m) . Hier kann man entscheiden, ob man den Höhenweg weiter zur Hochhaide wandern oder wie wir heute, über den Hirschriedel wieder zur Rottenmanner Hütte absteigen will. Über eine steile Wiesenflanke führt das Steigerl hinunter bis zu den ersten Latschen und Zirben, und trifft hier,auf dem flacher gewordenen Ausläufer des Hirschriedels,mit dem Weg von der Singsdorfer Alm herauf zusammen(bei Rundwanderung zur Hochhaide kommt man diesen Weg zurück). Links haltend durch den jetzt dichten Bergwald erreicht man in wenigen Minuten die Rottenmanner Hütte.