| Vom Parkplatz führt
unser Aufstieg zum Roßeck zunächst auf dem linken Fahrweg leicht
steigend zu einem Bergbauernhof, bald darauf trifft eine blau-weisse
Markierung
von links kommend ein, dieser folgen wir leicht ansteigend nach rechts
in den Wald. Eine ehemalige Schiwiese wird am Oberrand überquert,
200 m weiter weist rechts ein Holzhaus den weiteren Weg: 50 m nach dem
Haus führt
ein gut sichtbares Steiglein in den Wald nach rechts, steigt mässig
an und trifft bald wieder auf die von links unten heraufkommende bekannte
blaue
Markierung. Nun wird der Weg allmählich steiler und bringt uns teils
durch Hohlwege, teils der Kuppe folgend hinauf zum idyllischen Hüttenanger,
wo bei einer Baumgruppe kurz gerastet wird (bis hierher ca. 2/3 des Wegs).
Der Gipfelaufbau des Roßecks
ragt vor uns auf und verspricht noch einiges an Anstrengung. Nach einigen
hundert Metern Anstieg im Wald wird eine Güterweggabelung erreicht
- hier muss man den rechten oberen Weg nehmen, dann sieht man auch wieder
die Markierung. Steil zieht der Steig nun durch den Wald aufwärts
bis zum sogenannten Silberbrünndl. Hier gabelt sich der Steig wieder:
nach rechts zum Silberbrünndlsattel zwischen Roßeck und
Mugel, nach links zieht der Weg ohne sichtbare Markierung direkt zum Gipfel
des
Roßecks.
Auf diesem Wegstück sind wir heilfroh, nicht spuren zu müssen
- die Schneedecke ist auf den letzten hundert Höhenmetern sicher
bis zu 1 m dick ! Durch den tiefverschneiten spärlicher werdenden
Wald schlängelt sich
der Steig bis zum imposanten Gipfelkreuz am Nordrand der fast flachen Gipfelwiese.
Eintragung ins Gipfelbuch, Trinkrast und Foto - dann spuren wir Richtung
Mugel zunächst wieder in die Senke zwischen diesen beiden Gipfeln
hinunter. Nach einer halben Stunde ist die Mugel erreicht - das moderne
Gipfelkreuz
ist weithin sichtbar, uns lockt aber eher die Hans Prosl-Hütte daneben.
Der Abstieg zum Mugel-Sender führt durch einen steilen Hohlweg, der
von den Tourenschifahrern glatt geschliffen wurde - ohne Eiskrallen wäre
dieses Wegstück bergab sicher eine Stolper- und Rutschpartie !
Dann zieht der Weg über eine tiefverschneite flache Wiese am Sender
links vorbei und senkt sich rechts vor einer kleinen Jagdhütte vorbei
steil hinab zum Ochsenstall - einer im Sommer bewirtschafteten
Sennhütte. Von hier sticht der Steig nach rechts relativ steil in
den Wald in Richtung des Silberbrunngrabens hinunter, dessen Fahrweg bei
einem
Jagdhaus schließlich erreicht wird. Auf halben Weg zurück zum
Auto treffen wir auf den Sommerparkplatz, der bei ca. 850 m Seehöhe
liegt. Von hier führt ein neuer Verbindungssteig hinauf zu unserem
Anstiegsweg, der oberhalb des beschriebenen Holzhauses erreicht wird.
Wir
folgen aber dem Fahrweg weiter ins Tal und erreichen bald unser Auto am
unteren Parkplatz ("Winterparkplatz"). |