Aufstieg:
Auf der dem Parkplatz gegenüberliegenden Seite des Seebergsattels
beginnt der Anstieg zur Staritzen - zuerst einen Lifthang gerade hinauf,
dann nach links querend bis zu dem steilen felsigen Südabbruch, in
diesem klettert der Steig steil hoch zur Hochfläche der Aflenzer Staritzen,
die man etwas westlich des Ostgipfels erreicht. Über Schneefelder führt
der Weg noch leicht steigend weiter bis auf etwa 1900 m Seehöhe, und
zieht dann dem Höhenrücken auf und ab folgend streng nach Westen
- dem fernen Hochschwabgipfel zu.Einige kleinere Gipfelkuppen umgeht der
Steig, einige überquert er - und Gämsen kreuzen häufig unseren
Weg hier droben. Zum Fuss des Ringkamp mit tollen Ausblick in dessen Nordabstürze
führt wieder ein Schneefeld, dann senkt sich der Steig hinunter ins
Ochsenreichkar, wo ein Weg von der Voisthaler Hütte herauf einmündet.
In weitem Bogen steigt der Pfad nun wieder auf ca. 2000 m an, bis von rechts
der Steig von Weichselboden herauf einmündet. Sanft abfallend erreicht
man bald den von links heraufführenden Graf Meran Steig, der durch
einige Schrofen ansteigend schliesslich zur Hochfläche des Schiestlhauses
am Fuss des Hochschwab-Gipfelaufbaus hinaufführt.
Abstieg:
Der Graf Meran Steig bringt uns in dieser Jahreszeit über zum Teil
steile Schneefelder als willkommene Abkürzung flott zum weiten Kessel
der Oberen Dullwitz, an deren östlichem Ende die Voisthaler Hütte
auf den Wanderer wartet. Die Terrasse dieser Hütte sollte unbedingt
besucht werden ! Links unterhalb der Hütte stürzt sich wieder
ein steiles Schneefeld hinunter in die Untere Dullwitz, und von hier zieht
sich der Weg nach zuerst leichtem Gegenanstieg zuerst durch Latschenfelder
und spärlichen Lärchenbestand hniunter zur idyllischen Labstation
der kleinen Florlhütte.Der Wald wird allmählich dichter, der Weg
zeitweise steiler - dann ist das weite Seetal erreicht, und fast eben führen
die letzten drei Kilometer des Wegs zurück zum ersten Parkplatz bei
Seewiesen. |