Hohe Veitsch
 
30.09.2000 Teilnehmer: Bernhard + Herbert Schaffer
Die Anregung zu dieser Tour hatten wir aus einem Monatsheft der Naturfreunde, und diese Beschreibung war fast "unwiderstehlich" ! Auch wenn für uns die Anfahrt nicht gerade kurz war, die Wanderung erfüllte unsere Erwartungen:
Beim flotten Schritt über die zuerst noch gering steigende Forststrasse im Hochwald sahen wir immer wieder die Felskämme durch die Baumspitzen blitzen und ahnten bereits den bevorstehenden steilen Anstieg. Ab dem Ende der Forststrasse rückte dann die Waldgrenze rasch näher und der Graben wurde nach oben immer steiler - zum Glück kühlte uns ein steifer Föhn zeitweise gut ab und vertrieb auch einige Nebelfelder, die unsere Fernsicht beengen wollten.Wir waren ganz allein unterwegs, erst ab der Gingatzwiesn trafen wir auf den Mariazellerweg und auch zahlreiche Wanderer, insbesondere im Meran-Haus. Nebel, Wind und Sonne machten diese Wanderung sehrt abwechslungsreich, es gab auch einige schöne Dolinen zu besichtigen. Der Abstieg übers Bärental zur Sohlenalm war mitunter sehr "gesellig", allein waren wir erst wieder das letzte Stück zurück zum Auto, nachdem der Mariazellerweg abgebogen ist.
Bei prachtvollem Wochenendwetter wären mir wohl zuviele Menschen auf der Veitsch !