Hohe Zölz
 
30.10.2004 Teilnehmer: Franz W., Gerhard H., Herbert Sch.
In Graz Regen - auf der Hirnalm bewölkt mit einigen Sonnenlöchern, milde Temperatur um 15 Grad und kein wind - also bestes Bergwetter ! Weit und breit sind wir die einzigen Wanderer und genießen den Aufstieg zur Krumpalm durch den herrlichen herbstlichen Mischwald. Der steile Erlenhang oberhalb der Krumpalm wird auf weichem Weg durchquert, dann folgt der Almwiesenaufstieg zum Zölzgipfel mit seiner imponierenden Aussicht ! Meine Wanderfreunde sind begeistert, und zufrieden mit der Tour kehren wir zur inzwischen bevölkerten Hirnalmhütte zurück. Nach kurzer Bier-Rast führt unser Weg wieder heim nach Kumberg.
22.10.2000 Teilnehmer: Gottfried Z., Herbert Sch.
Der nebelige Herbsttag in Kumberg und Kogl stachelt richtig auf zur Tour in die Berge und in die Sonne - und diese sehen wir auch ab der Krumpenalm ! Nicht versäumen - der Quellursprung des Krumpenbachs neben dem Weg unterhalb der Hütte - fast ein Mineralwasser. Der Schafsteig und die trockenen Berggras-Wiesen des Aufstiegs sind zwar steil, die Sicht über das Nebelmeer in den Tälern lenkt aber von allen Mühen ab - und die Gipfelrast mit ihrem Ausblick rundum ist eine Wucht ! Beim Abstieg gegen Mittag hat sich der Nebel aufgelöst, das warme herbstliche Schönwetter begleitet uns zurück bis zur Hirnalm.
09.05.1998 Teilnehmer: Bernhard + Herbert Schaffer

Auch an einem Muttertag darf gewandert werden - und so stiegen wir von der hirnalm zur Krumpenalm auf. Wir wollten eigentlich zum Krumphals und weiter über den Reichhals zum Reichenstein - der völlig schneebedeckte Weg ab dem Krumpenalmkessel ließ uns jedoch von diesem Vorhaben Abstand nehmen - und eine tolle Tour ging daraus hervor: gleich nach der Krumpenalm-Hütte folgten wir den Spuren auf dem vermeintlichen Steig zum
Krumphals nach links steil einen Erlenbesetzten Schneehang hinauf - und waren dann auf einer flachen Bergwiese gelandet. Der sich daraus erhebende Gipfel entpuppte sich als die "Hohe Zölz" - und ein Geheimtipp als Aussichtsberg ! Zwischen Reichenstein und Gösseck gelegen, steil zum Gössgraben abfallend - und sicher wenig begangen. Bei der Gipfelrast beobachteten wir Schitourengeher unter dem Reichhals - und waren froh, diese steilen Kare nicht im reichlich vorhandenen Schnee mit Schuhen queren zu müssen ! Der Abstieg war beinahe eine Abfahrt - mit den Schuhen ließ sich der Firn befahren wie mit Schiern, und in 20 Minuten waren wir bei der Krumpalmhütte.