| Vom Parkplatz zeigt
ein gemalter Pfeil zum Steig durch die Fjellbirken - zuerst flach, sogar
etwas in eine Mulde abfallend windet sich der Weg durch die sumpfige Landschaft
an einigen "Hytta" vorbei, sehr weiche Wegstellen können
kaum umgangen werden. Doch bald steigt der Pfad steiniger und steiler werdend
gegen das Felsmassiv des Himingen an, dreht nach rechts auf eine steile
Felskluft in der Wand zu, die auf sehr rutschigen kreuz und quer ziehenden
Fjellbirkenwurzeln und schottrig-erdigem Untergrund durchstiegen wird. Jetzt
wird der Steig für einige hundert Meter fast eben, führt um eine
Bergschulter herum nach links und steigt zur Kuppe an. Die Vegetation bleibt
zurück, dafür wird der Ausblick mit jedem Schritt höher hinauf
beeindruckender. Noch ein felsiger steilerer Aufschwung und wir sind auf
der Vorkuppe des langgestreckten Gipfels, und über glattgeschliffene
Granitbuckel, die für den Fels der Telemarken typisch sind, gelangen
wir ohne wesentliche Steigung zum Steinmal des Himingengipfels auf 1066
m Seehöhe. Nach Osten erfasst der Blick das Tal von Heddal bis Notodden,
im Norden grüßt der Gaustatoppen, zu unseren Füssen im Süden
liegt das Lifjell mit einigen eingebetteten Fjellseen - und wir dürfen
das schöne Panorama auch allein geniessen, der Himingen scheint zumindest
heute kein "Massenberg" zu sein. Nach ausgiebiger Gipfelrast und
der versuchten Errichtung eines eigenen Steinmanderls treten wir auf demselben
Weg den Rückmarsch zu unserem Wobi an. |