Gösseck
 
31.10.2009 Teilnehmer: Claudia + Valentin + Herbert Sch.

..und wieder lockt das Gösseck - wolkenfreies Spätherbstwetter, +5-10° und diesmal keine Wegverwirrung - in 2 Stunden sind wir am Rumpeleck, nach einer weiteren Stunde Anstieg an der Grieskoglflanke verlassen uns aber die Kräfte und der gipfeldrang - es ist bereits 13 h. So wird bei 2100 m Seehöhe in der Sonne gerastet, dann gehts in 2 Stunden wieder hinab zum Auto - der Abschluß des herrlichen Bergtags ist natürlich wieder im GH Stegmüller ! Das nächste Mal? Naja, wir werden wohl den Weg über den geächteten Bechelgraben wählen - dann MÜSSEN wir auf den Gipfel.....

27.07.2008 Teilnehmer: Claudia + Valentin + Herbert Sch.
Zur Auswahl standen heute: Hochheide, Ebenstein, Gösseck - und dieses wählten wir. Nach den ersten Kehren und dem Wildzaun-Überstieg "wählten" Valentin und ich den westseitigen Steig in der Meinung, er kommt zurück zum "Serpentinensteig", über den unsere Mutti ging - war ein Irrtum: Mutti irrte etwas irritiert auf und ab und trainierte zusätzliche Höhenmeter, bis wir uns wieder durch Zurufen treffen konnten. Dann folgten wir dem unteren Steig in der Meinung, auf den oberen (typischen) zu treffen - aber nein, er führte uns über eine idyllische Alm (Mitteralm) und einen echten Gämssteig in ein traumhaft schönes Hochtal (Bärental) zwischen Grieskogl und Kahlwandspitze ! Bei ca. 1900 m querten wir dann leicht steigend hinauf zum südwestl. Hang des Grieskogls, nicht ohne große Gämsrudel zu scheuchen ! Auf ca. 2000 m dann "Gipfelrast" - wir schenken uns den letzten Anstieg übers Wildfeld zum Gösseckgipfel - beobachten die Wanderer im Bechelgraben tief unter uns und steigen dann über den RICHTIGEN Serpentinenpfad gemütlich ab zum Auto.Und natürlich - zum "Gaiwirt" in Schardorf !
27.06.2004 Teilnehmer: Eva Maria + Herbert Sch.
Heute ist ein wesentlich angenehmeres Wetter als vor drei Jahren - der Parkplatz beim Bauern ist schon fast voll, ein kurzes Plauscherl mit diesem - und wir haben einen komfortablen Platz für unser Auto gefunden. Flott schreiten wir dem Bechelgraben zu - DEN wollen wir aber nicht durchsteigen ! Eine vor uns gehende Wandergruppe ist bald überholt - und schon haben wir die unscheinbare Abzweigung zu "unserem" Jägersteig übersehen: markiert nach RECHTS führt der Steig (Tafel "Gösseck") in den Bechelgraben, nach LINKS in den Wald ohne Hinweis jedoch unser Jägersteig ! Also nach Erkennen des Irrtums 200 m retour (ist zu verschmerzen !) und auf geht`s in die 87 Kehren hinauf zur Jägerhütte ! Bei regem Gespräch fast ohne Anstrengung sind wir in 2 h bereits über die Jagdthütte und die Baumgrenze hinaus und sehen den Gösseckgipfel vor uns. Noch eine Stunde steilere Bergwiesen mit Latschenfeldern, fast eben zum Wildfeld -und dann die Gipfelrast bei teilweise Sonnenschein und mässigem Wind.Auch der Abstieg führt unsere Schritte über den Jägersteig - unsere Entscheidung gegen den Bechelgraben erweist sich im Nachhinein als richtig: nicht nur Schotter, sondern einige steile Schneefelder (eine Wanderin rutschte ab, verletzte sich aber nur leicht !) machen diesen Steig weder lohnend noch gemütlich ! in 2 1/2 Stunden sind wir beim Auto - und wieder gehts nach Schardorf zum Schnitzelwirt...
02.06.2001 Teilnehmer: Bernhard + Herbert Sch.
Eigentlich wollten wir an diesem Tag Kaiserschild und Hochkogel besteigen - bei der Anfahrt schreckte uns aber der in der Nacht weit herab gefallene Schnee, und als Ersatz musste das Gösseck herhalten. wie sich herausstellen sollte, ein sehr gelungener Ersatz. Am Privatparkplatz (gehört wohl dem Bauern daneben?) fordert eine Tafel freundlich auf, einen Obolus in den bereitgestellten Kasten zu werfen - naja, man braucht dann wenigstens kein schlechtes Gewissen zu haben. Den Bechelgrabenweg haben wir (glücklicherweise) verpasst - der Aufstieg über die Jagdhütte ist viel schöner - er hat eine konstante, aber angenehme Steigung. An der Waldgrenze dann der grandiose Ausblick in alle Richtungen, und unsere Füsse schreiten über blühende Bergwiesen ! Die letzten 100 Höhenmeter sind steinig, es liegt etwas Graupelschnee über den Felsen - und ungemütlicher Wind bei ca. 0 Grad vertreibt uns bald vom Gipfel. Wir sehen jetzt zwar den Bechelgrabenweg, er erscheint uns aber deutlich weniger lohnend als unser Serpentinenaufstieg - daher: zurück über die 87 Kehren ! In Schardorf beschließen wir einen tollen Bergtag wie immer mit einem ....Wienerschnitzel.