Gösseck
 
Beschreibung:
Vom Parkplatz führt zunächst ein Fahrweg für einige hundert Meter eben, dann leicht steigend dem Bacherl entlang in den Graben hinein. Wir finden keine Markierung für den Weg durch den Bechelgraben, den wir eigentlich gehen wollen, dafür aber eine deutliche Markierung nach links in den steilen Bergwald hinein - dieser folgen wir. Auf gleichmässig steigendem Pfad führt dieser Weg in 87 Kehren hinauf zu einer kleinen Jagdhütte. Kurz danach wird die Waldgrenze erreicht und wir treten auf weite, mit Latschenfeldern durchsetzte Almwiesen. Der Gösseckgipfel ist noch weit weg, der Blick hinunter in den Bechelgraben zeigt uns, daß wir an diesem Weg nichts versäumt haben - er wirkt teilweise sehr schottrig-abschüssig. Nun folgt ein etwas steilerer Almwiesenanstieg dem Grieskogel zu, an dessen rechter Flanke führt der Wegverlauf dann kaum steigend bis zum Wildfeld, wo auch der Bechelgrabensteig einmündet. Die letzten hundert Höhenmeter zum Gipfel führen mässig steigend über Fels mit spärlichen Vegetationsinseln, hier liegt heute eine dünne Schicht Graupelschnee von der Nacht. Beim schönen Gipfelkreuz geniessen wir einen herrlichen Rundblick zu den nahen Eisenerzer Gipfeln und den Seckauer Tauern.
Für den Abstieg wählen wir denselben Weg und stossen auf eine Schar Steinböcke unterhalb des Grieskogels.Dann geniessen wir das wirklich angenehme gleichmässige Gefälle des Serpentinensteigs von der Jagdhütte ins Tal.