|
Aufstieg:
Vorbei an den letzten Häusern, durch eine Wiese - und schon nimmt
uns der Bergwald auf. Hier gabelt sich der Weg - nach links zum Markussteig,
den wir beim Abstieg benützen werden, und wir folgen der Markierung
zum Südwandsteig. Sehr bald windet sich der Weg in Serpentinen immer
steiler werdend zuerst durch den Wald, bald über bereits gerölldurchsetzte
Wiesensteilhänge hinauf zum Fuß des Pfaffensteinfelsmassivs.Immer
wieder begeistern uns der Ausblick auf Eisenerz und den Erzberg, wobei
sich mit jedem Schritt höher das Panorama in die Ferne weitet. Am
Fels angekommen, beginnt der großteils seilgesicherte Aufstieg durch
die steile Südwandschlucht.Ein kühlendes Lüfterl und der
Felsschatten sind hier an diesem sonnigen Tag hochwillkommen ! Bald haben
wir das Gipfelplateau erreicht - einige neugierige Gemsen und die artenreiche
Bergflora lenken unsere Blicke vom nicht weniger prachtvollen Panorama
der umliegenden Bergwelt ab: im Osten die Gipfel des Hochschwab, im Westen
Kaiserschild und Gesäuse, zu unseren Füssen der Erzberg und
auf der anderen Seite der Hochblaser sowie der Leopoldsteinersee.
Abstieg:
Fast widerwillig brechen wir von dieser Gipfelrast auf und folgen der
Markierung nach Norden hinunter in den Talkessel des Leopüoldsteinersees.
Durch Latschen und steile steindurchsetzte Bergwiesenstücke windet
sich der Steig schliesslich nach links zum Fels und der gut versicherte
Markussteig beginnt. Spektakuläre Ausblickke nach oben und unten
würzen unseren Abstieg, und nur zu rasch erreicht man nach den letzten
Leitern am Fuß der Wand eine Felsnische mit Bankerl und Gedenktafeln
für verünglückte Bergsteiger. Von hier führt ein steiler
Steig in engen Windungen hinunter in den Hochwald und weiter mässig
steil zurück zur Weggabel knapp oberhalb des Parkplatzes
|