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18.8.:
Die Kreiskogltour beginnt am Südufer des Hüttensees mit sanfter
Steigung bis zum Grossen Winterleitensee. Zuerst über eine Feuchtwiese,
dann langsam ansteigend zum Sattel zwischen Kreiskogl und Speikkogl führt
der Weg nun durch spärlichen Zirbenbestand und Latschen - an der
Kuppe des Sattels angekommen,ist der Almboden bereits ohne höheren
Bewuchs, dafür dicht mit Gemsheide gepolstert. Störend sind
hier nur die Warntafeln des TÜPL-Übungsgeländes - sie
müssen aber wohl sein. Nun steigt der Pfad allmählich steiler
werdend nach links zum Kreiskogl an - immer mit Ausblick zu den beiden
Seen, weiter oben auch in den weiten Kessel des Ochsenbodens. Ein Adler
rauscht plötzlich nahe an uns vorbei, einige Dunstwolken behindern
für kurze Zeit den Blick auf die nahen Gipfel - dann sind wir auch
schon oben beim Gipfelkreuz. Der Kammweg hinüber zum Scharfen Eck
und von dort den Weg zurück zur Hütte wollen wir nicht nehmen
- auf diesem Weg sind heute Massen von Zirbitskogelwanderern unterwegs
- und so steigen wir wieder auf der gleichen Seite ab. Auf diesem Weg
bleiben wir allein, und auch der Speikkogel direkt oberhalb der Hütte
gehört nur uns. Auf einem gut sichtbaren, aber nicht markierten
steilen Steigerl kehren wir zu Hütte zurück.
19.8.:
Wieder führt der Weg hinauf zum Grossen Winterleitensee, diesmal
halten wir uns aber an die Markierung zum Zirbitskogel nach links. Über
eine kleine felsige Steilstufe wird eine fussballplatzebene Bergwiese
erreicht, die von einem kleinen mäandrierenden Bächlein durchzogen
ist. Eine wiesige Steilstufe führt hinauf zum sog. Ochsenboden -
hier verlassen wir den Zirbitskogelweg nach rechts, überqueren das
Bächlein und steigen ca. 100 Höhenmeter etwas steiler und weglos
zu den Karseen im Ochsenboden an - hier kann man allein sein, und weit
ins Aichfeld reicht die Sicht ! Nach ausgiebigem Liegen auf weichen Gemsheidepolster
in der Sonne, steigen wir wieder zuerst weglos, dann der Markierung folgend
zur Hütte ab.
19.9.04
Vom Kreiskoglgipfel (2306m) folgen wir dem Kammweg hinunter in eine Senke
oberhalb des Ochsenbodens mit seinen kleinen Karseen (Achtung, die
etwas steilere Geländestufe mit Blockwerk verlangt Trittsicherheit!),
dann steigt der bequeme Steig wieder an zur nächsten Erhebung
(2291m). Es folgt eine ebene Hochfläche mit wunderbaren Ausblicken
in alle Richtungen (tolle Rastplätze!), dann eine unbedeutende
Senke und der sanfte Anstieg zur Wetterradarstation am Scharfen Eck
(2364m). Wieder ca 50 Hm hinunter Richtung Zirbitskogel trifft man
auf den Weg 08, der direkt von der Winterleitenhütte heraufführt.
Jetzt sind es noch 10 Minuten kaum steigender Weg zur Zirbitskoglhütte
und dem Gipfel - an schönen Wochenendtagen ist dieser dicht belagert
(angeblich ist der Zirbitskogel der meistbestiegene Gipfel der Ostalpen
- ich glaub`s!)
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