Hochhaide
 
Beschreibung:

Anstieg
Vom Parkplatz bei der Hüttenseilbahn-Talstation weg führt der Weg mässig steil durch den Hochwald ansteigend bis zur Alm unter der neugebauten Rottenmannerhütte - die alte Hütte wurde vor einigen Jahren durch eine Lawine zerstört. Knapp vor erreichen der Alm - ein herrlicher Brunnen ! Hier gabelt sich der Weg: durch einen kleinen Waldschopf geradeaus ansteigend gelangt man in wenigen Minuten zur Hütte, wir halten uns nach links Richtung Hochhaide und Singsdorfer Alm. Der Ausläufer der Seekoppe wird überstiegen, leicht fallend neigt sich der Weg zum weiten Kessel der Singsdorfer Alm. Einige hundert Meter entlang der Fahrstrasse, links ein kleiner See - und bei der ersten Hütte der Alm weist unsere Markierung nach rechts bergan, einem schottrigen Kar zu. Auf dem Weg dahin wird es zuerst idyllisch - inmitten leise gurgelnder Bächlein zieht sich der Pfad, und mannigfaltige Blumen säumen den Wegrand ! Mit Erreichen des Schotterkars schwingt sich unser Steig in steiler werdenden Windungen hinauf zur Felswand des Moserspitz, links daran vorbei führt das steile Kar hinauf auf den Kamm zwischen Hochhaide und Moserspitz. Hier wird verschnauft, getrunken - und der Ausblick einmal genossen: Niedere Tauern, Dachstein, Grimming, Gesäuseberge, Eisenerzer Alpen - das Panorama ist überwältigend schön. Nun steigt der Weg über grobes Blockwerk in einen kleinen Sattel an, einige Steinplatten mit kurzer Seilsicherung und die letzten hundert Höhenmeter zum Gipfel sind rasch überwunden. Der Hochhaide-Gipfel( 2363m) ist eine längere Rast wert - vor allem bei Schönwetter: weit reicht der Blick nach Süden über den 3-Steckengrat zum Bösenstein, tief unten links glitzert türkisfarben die Wasserfläche des Grünen Sees.

Abstieg:
Zuerst folgen wir dem Aufstiegsweg bis zum Sattel vor dem Moserspitz, von hier weg bleiben wir bis zum Abstieg in den Kessel ober der Rottenmannerhütte auf dem Bergkamm: Hinauf zum Moserspitz (2230m), hinunter in den nächsten Sattel (ca. 170 Hm), wieder hinauf zum Diewaldgupf (2125m), wieder hinunter um 150 Hm, der nächste Anstieg zum Seegupf (2011m) ist der letzte - im nächsten Sattel zweigt der Steig in das Kar zum Globuckensee oberhalb der Rottenmannerhütte ab. Die Felsstufe zu Beginn des Abstiegs wird durch einige Meter Stahlseil gesichert, dann windet sich der Steig zwischen Erlen und schliesslich Latschen und Kiefern hinunter zur Hütte - hier sitzt man aber jetzt wirklich gut für ein Weilchen, bevor der letzte Abstieg zurück zum Auto (ca. 30 Minuten) flott zurückgelegt wird.