Rote Wand-Variationen
 
zusätzlich im Sommer:
Beschreibung:
Ich beschreibe diesmal die letzte Besteigung der Roten Wand in diesem Jahr (15.12.2001)
Schon am Parkplatz ist unser Auto heute das einzige Fahrzeug - und während der ganzen Tour sollten wir diesmal niemand treffen ! Der Fahrweg hinauf zur ersten Abzweigung unter der Bucheben trägt eine griffige Schneeauflage, so kann rasch ausgeschritten werden, und bald sind wir unter der Kletterwand angekommen - diesmal gehen wir den Rundweg "rechts herum" zuerst zur Tyrnauer Alm. Unser Steig ist mit einer ca. 10 cm hohen,einige Tage alten Schneeauflage bedeckt, unsere Spuren sind die ersten darin.Durch den nach kurzem steileren Stück nur gering ansteigenden, sich am Fuss der Roten Wand dahinschlängelnden Waldweg erreichen wir nach ca. 1 1/2 Stunden die Tyrnauer Alm. Die Almhütte ist im Winter nicht bewirtschaftet, also verzichten wir auf den wenige hundert Meter langen Abstecher zu ihr und steigen gleich nach links über den Wiesenrücken Richtung Gipfel an. Einige hohe Schneewächten müssen überstiegen werden, dann nimmt uns der Waldweg an der Südflanke des Höhenrückens wieder für ein kurzes Wegstück auf. Nach dem kleinen Wiesensattel vor dem Gipfelaufbau beginnt der vereiste Waldweg, dessen eisglatte Steinblöcke unter dem Schnee nur geahnt werden können - unsere Steighilfen ermöglichen aber sicheres Ausschreiten. Am Gipfel angekommen überwältigt wieder einmal der Ausblick von diesem Berg aus, wobei der glitzernde Schnee der Landschaft einen ganz besonderen Reiz verschafft. Nach kurzer Teepause wird abgestiegen, nun nach Westen auf die Bucheben zu - auf der Gipfelfläche liegt bis zu 50 cm tiefer lockerer Schnee, im Waldteil des jetzt deutlich steileren Steigs ist es wieder etwas rutschig. Bald sind wir aber auf der Bucheben angekommen, und über den Fahrweg ist das Auto in einer halben Stunde erreicht.