Gamskogel und Schartnerkogel
 
Beschreibung:
Beim Bauernhof ist bald ein Parkplatz gefunden, der Landwirt hat auch nichts dagegen, und rechts neben dem Geräteschuppen beginnt der Anstieg durch einen Hohlweg. Bald zweigt die Markierung nach rechts auf einen Steig zwischen den Bäumen ab, über einen Güterweg muss man dann geradeaus drüber und ins Gebüsch - die nächste Markierung sieht man erst nach einigen Metern, der Steig ist aber gut zu erkennen. Man erreicht den nächsten Güterweg (oder ist es derselbe?) und folgt dem links ansteigenden nach der Kreuzung. Wieder zweigt die Markierung bald nach rechts in den Wald ab, und kurz danach erreicht man ein vereinsamtes Gehöft, das schon etwas verwachsen scheint. Einige Meter höher - wieder am Güterweg - verschwindet das Steiglein ohne sichtbare Markierung nach links geradeaus in den Wald - aber bald blitzt wieder rot-weisse Farbe von einem Baumstamm. Ab jetzt schwingt sich der Weg deutlich steiler zwischen den Stämmen hoch, zweimal muss der Fahrweg noch überquert werden - beim zweiten Mal wieder der etwas versteckte "Einstieg" - und nach einem guten Ausblick auf das Murtal bei Kleinstübing erreicht man nach wenigen Minuten sanfter ansteigend die Gipfelkuppe des Gamskogels - ein altes Holzkreuz mit Bankerl und Gipfelbuch rechts, ein schlichtes Stahlkreuz links, ein idyllischer Platz, aber ohne Ausblick. Nach kurzer Rast folgen wir dem Steig auf der anderen Seite bergab - und ab jetzt überrascht ein Kammweg zwischen aufgelockerten Baumbestand, kleinen Felsgruppen und reizvollen Ausblicken Richtung Peggau. Herrlich blühende Wildapfelbäume säumen den Weg. Vorbei an einer kleine Höhle ("Bärenhöhle"), immer dem Kammverlauf folgend, kommt man schliesslich nach der letzten sichtbaren Kuppe zu einer Wegabzweigung, die man erst im letzten Augenblick und bei gutem Aufpassen erkennt - unser Weg in den Hagensattel hinab ist zwar markiert, der Baum mit der Abzweigungsmarkierung jedoch umgefallen - wenn man daran vorbeiwandert (wie uns beim ersten Mal passiert), merkt man aber bald, daß der gegenüberliegende Schartnerkogel zurückweicht - und kann rechtzeitig umdrehen. Über einen Güterweg erreicht man bald den Sattel, hier mündet ein Weitwanderweg ein. Wir folgen den Steig nach rechts bergauf zum Schartnerkogel - leider wurde dieses Waldstück gerade forstlich genutzt und ein Traktorweg angelegt - entsprechend sah der Steig aus und war an manchen Stellen nur zum erahnen - doch ist ein Verfehlen des Ziels kaum möglich - und nach einigen hundert Metern ist der Steig auch wieder deutlich sichtbar. Ohne wesentliche Anstrengung erreicht man den unspektakulären Gipfel des Schartnerkogels mit Rastbank und Gipfelbuch. Nach der Jause suchen wir den Abstieg zum Jagdhaus auf der Nordostseite - der von uns benutzte Steig wird wohl nicht der normale gewesen sein, es war wohl eher ein seltener genutzter sehr steiler Pirschsteig. In wenigen Minuten sehen wir das Jagdhaus, treffen auch rechts davon auf den richtigen Steig und folgen von hier einem Güterweg leicht ansteigend zurück zum Hagensattel. Der zweite Weg links bergab trägt unsere Markierung, und flotten Schritts teils durch Hohlweg, teils durch Hochwaldsteig und einige feuchte Stellen an Quellursprüngen, erreicht man nach ca. 1/2 Stunde bei den ersten Häusern die Asphaltstrasse im Königgraben und nach ca. 500 m das Auto beim Gehöft Sieder.